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Newsticker

News aus der Welt der Informatik und Telekommunikation.

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Reader's Digest: Zusammenfassung Interview mit Carsten Schloter

Swisscom ADSLCarsten Schloter, CEO von Swisscom, hat der Handelszeitung ein Interview gegeben, die wichtigsten Punkte:

-Das Volumen im Mobilfunknetz habe sich bei Swisscom 2010 vervierfacht, die Preise für Datenverkehr im Mobilnetz würden gleichzeitig sinken

-Wieso ist das Mobiltelefonieren in der Schweiz so teuer?: Höhere Grenzwerte für Mobilfunkantennen, gute Qualität des Netzes

-Geplant sind Angebote mit einer neuen Preisstruktur: Der Preis wird abhängen von SLA und Verbindungsgeschwindigkeit

-Fastweb: Schloter hält 5-6% Wachstum pro Jahr "für die Zukunft als realistisch", dank hohem Wachstum im Geschäftskundenbereich

-Glasfaser: Schloter verteidigt 4-Faser-Strategie und tönt den 'War of the Boxes' an

-Regulierung: Es werde für Swisscom keine Entspannung geben und immer Regulierung brauchen: "Die Regulierung wird sich wegentwickeln von Preis und Wettbewerb und hin zu den Themen Datenschutz, Sicherheit und Persönlichkeitsschutz".

-Rechenzentren für internationale Kunden: "Die Schweiz hat hier eine Marke. Und das gilt nicht nur für Swisscom."

-Roaming-Gebühren in Europa: "es ist gerechtfertigt, dass die Preise im Ausland höher sind als im Inland."

-Persönliche Zukunft, Firmenwechsel: "Das wäre sicherlich spannend, steht aber nicht zur Diskussion.

-Sein iPhone: "Apple hat eine sehr überzeugende Strategie, ich nutze ihre Produkte. "

-Swisscom Klingelton, sein Musikgeschmack: "Auch nach elf Jahren kann ich ihn nicht oft genug hören."

Link zum gesamten Interview auf handelszeitung.ch


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LTE stört Kabelempfang

Die neue Mobilfunkgeneration LTE soll laut der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom den Kabelfernseh-Empfang stören. Das geht aus einer Auftragsstudie von Cobham Technical Services hervor, die am Dienstag von der Ofcom vorgelegt wurde. So gelangt man zu dem Ergebnis, dass es bei der vorgesehenen LTE-Nutzung von Frequenzen im 800-MHz-Bereich zu Überschneidungen mit bestehenden Kabel-TV-Ausstrahlungen kommen kann.

Dies berichtet inside-digital.de:
http://www.inside-digital.de/news/15884.html


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Tele2: Rückzug aus Frankreich

tele2 dslTele2, der schwedische Netzbetreiber, gab gestern den Abschluss des Verkaufs seines Mobilfunkgeschäfts in Frankreich bekannt. Tele2 France wird von Virgin Mobile (ebenfalls ein virtueller Netzbetreiber) übernommen.

Die Festnetz- und ADSL-Sparte wird neu von SFR betrieben (Vivendi / Vodafone).

Durch die Trennung von Tele2 France will sich das schwedische Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt auf Kernmärkte und Wachstumsregionen wie Osteuropa fokussieren. Tele2 gab in diesem Zusammenhang auch die Übernahme des Mobilfunknetzbetreibers Neo aus Kasachstan bekannt.

In Westeuropa hat Tele2 bereits seine Ableger in Italien (an Vodafone) und der Schweiz (an Sunrise) verkauft. In Westeuropa ist Tele2 damit nur noch in Deutschland, den Niederlanden und Österreich aktiv. Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks in diesen Märkten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich Tele2 von diesen Filialen ebenfalls trennen wird.

In Kasachstan raten wir Tele2 davon ab, diesen Herrn als Werbeträger zu verwenden:


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Tiscali Italien: Aus für IPTV

Tiscali ADSLDer italienische Internetanbieter Tiscali beendet sein IPTV-Angebot für den italienischen Markt.

Im Dezember 2007 in Mailand, Cagliari und Rom gestartet, konnte das Internetfernsehen über DSL die Erwartungen nicht erfüllen. Die Anzahl der Abonnenten blieb unter 50'000, weshalb auch mittelfristig kein profitabler Betrieb möglich gewesen wäre.

Wie Tiscali seinen Kunden schreibt, wird der Betrieb per 15. Januar eingestellt. Bereits bezahlte Abogebühren für Dezember und Januar werden den Kunden rückerstattet.

Damit verbleiben in Italien noch 3 IPTV-Anbieter (Alice, Fastweb und Infostrada).

Auch in Deutschland und der Schweiz haben die IPTV-Angebote von Alice, Arcor und Swisscom sichtliche Startschwierigkeiten. In Frankreich hingegen scheint sich IPTV als Massenprodukt zu etablieren.


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Fastweb bringt Zweiweg-SAT-Internet nach Italien

Fastweb ADSLFastweb und Eutelsat bringen satellitengestützte Zweiweg-Breitbandzugänge nach Italien

Der zweitgrößte italienische Festnetzbetreiber Fastweb, mehrheitlich im Besitz von Swisscom, hat ein Abkommen mit Eutelsat über deren Breitbandtochter Skylogic geschlossen, um die Reichweite seiner Breitbanddienste durch Satellitenanbindungen zu erhöhen.

Das Fastweb-Netzwerk erreicht derzeit 50 Prozent der Bevölkerung. Dank der Satellitenanbindung über den Eutelsat Zwei-Wege-Dienst Tooway? kann das Unternehmen nun Breitbandzugänge in vorher nicht erreichbaren Regionen anbieten. Damit können auch diejenigen Gebiete erreicht werden, die bisher nicht mit Breitbandtechnologie erschlossen waren.

Satelliten Internet ItalienFür das satellitengestützt Tooway? System ist kein Telefonanschluss erforderlich. Der Dienst stellt Zwei-Wege-Verbindungen fürs schnelle Internet mit 2 Mbit/s im Downlink 384 kbit/s im Uplink. Für den Dienst nutzt Eutelsat Ka-Band Kapazitäten auf dem Satelliten HOT BIRD? 6.

Wenn 2010 der speziell für Internetverbindungen gebaute Eutelsat-Satellit startet sind im Downlink sogar Geschwindigkeiten bis zu 20 Mbit/s möglich.

?Breitbandzugang ist ein vitaler Wachstumsfaktor. Das Ziel von Fastweb ist seither, jede verfügbare Technologie einzusetzen, um die digitale Kluft zu überwinden und das gesamte Land zu versorgen. Durch das Abkommen mit Eutelsat können wir die Reichweite unseres Breitbanddienstes der neuen Generation selbst in die entlegensten Gebiete des Landes ausdehnen,? sagt Mario Mella, Fastweb Director Network & Systems. ?Mit Tooway? haben wir eine innovative Lösung gefunden, die einen leistungsstarken und zuverlässigen Dienst garantiert.?

Arduino Patacchini, CEO Skylogic und Multimedia Director bei Eutelsat: ?Die Entscheidung für Tooway? durch einen führenden europäischen Anbieter von Breitbanddiensten unterstreicht die Qualität und Skalierbarkeit unseres
Satellitenbreitbanddienstes, der mit dem Start des KA-SAT-Programms einen weiteren gewaltigen Sprung nach vorne machen wird. Die Wahl verdeutlicht, wie sich Satelliten zunehmend als Schlüsseltechnologie für das Überbrücken der digitalen Spaltung ins Bewusstsein einprägen. Wir freuen uns, dass mit Fastweb ein für Innovation und Qualität
bekanntes Unternehmen Tooway? in sein Breitbandportfolio mit aufnimmt. ?

Bisher wird in Italien Satelliten-Internet von Alice (Telecom Italia) angeboten. Dabei handelt es sich um ein Einwege-System, bei dem der Rückkanal über die Telefonleitung erfolgt. Das nun von Fastweb angebotene Tooway-System wird von der Muttergesellschaft Swisscom bereits in der Schweiz zur Versorgung ländlicher Gebiete eingesetzt.


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Google will globaler Internetanbieter werden: O3b

Google, Liberty Global und HSBC haben eine erste Finanzspritze von 60 Millionen Dollar in ein Joint-Venture namens O3b gesteckt. O3b ("Other 3 Billion") will gemäss eigener Website das Internet für alle Menschen auf dem Planeten erschliessen.

Der Gründer von O3b Networks, Greg Wyler, soll die Idee zu seiner Firma gemäss einem Bericht der Financial Times gehabt haben, als er in Ruanda Schulen mit dem Internet verbinden wollte. Damals merkte er, dass es in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern an grundlegender Netzinfrastruktur fehlt (siehe auch diesen älteren Artikel auf Spiegel Online).

Dem soll abgeholfen werden, indem zuerst 7, später 16 nicht-geostationäre Satelliten in eine Umlaufbahn nahe der Erde geschossen werden. Dies soll ca. $650 Millionen kosten. Der Vorteil gegenüber bisherigen Lösungen ist, dass die Satelliten näher zur Erde kreisen und dadurch die Latenzzeiten von bisher ca. 500 auf 100 Millisekunden verkürzt werden. Dadurch wäre dieses neue Netz auch ideal dafür geeignet, Mobilfunkanbietern Kapazität anzubieten.

Ab 2010 will O3b Bandbreiten von bis zu 10 Gbit an Wholesale-Partner in der ganzen Welt verkaufen. Wir sind gespannt.


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Adieu Microsoft, Google Chrome ist da

Und ich weiss nicht, ob mir Bill nicht doch lieber war. Google Chrome scheint eine unbändige Lust zu haben, nach Hause zu telefonieren.

"In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google. Sie können diese Funktion wie hier erläutert deaktivieren."


Wer diesen Browser mit den Standardeinstellungen verwendet, verbirgt wirklich keine einzige angesurfte Website vor Google.

Sollte dieser Browser nicht in Kürze Marktanteile von über 30% erreichen, hat Google sicher noch einiges in peto:
-Werbung auf der Google-Startseite
-AdWords Werbung in den Google Suchergebnissen (wurde bereits geschaltet)
-AdSense Werbung für Chrome auf Millionen von Webseiten
-Inkompatibiliäten (wie bekannt von Microsoft, aber neu wird es heissen 'This site is optimized for Google Chrome')

Viel Spass mit diesem Browser der neuesten Generation.


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Fastweb erreicht Gewinnzone dank Telecom Italia

Die italienische Swisscom-Tochter Fastweb schrieb im ersten Halbjahr zum ersten Mal schwarze Zahlen. Der Breitband-Anbieter verdiente 14,9 Mio. nach einem Verlust von 14,9 Mio. in der Vorjahresperiode.

Den Reingewinn verdankt sie einer Zahlung der Telecom Italia (Alice ADSL), die der Swisscom-Tochter Fastweb 30 Mio. zur Beilegung eines Rechtsstreits zahlte. In den ersten sechs Monaten steigerte Fastweb den Umsatz um 14% auf 814 Mio. . Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte um 23% auf 274,4 Mio.


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Plant Vodafone übernahme von Tiscali Italien?

Gemäss einem online-Bericht plant Vodafone, die Kontrolle über den ISP Tiscali Italien zu übernehmen.

Vodafone möchte in Italien stärker im Breitbandgeschäft per Festnetz mitmischen und hatte dazu vor wenigen Wochen den italienischen Ableger von Tele2 übernommen.

Der Konzern bietet mit dem Produkt Internet Key bereits einen USB-Stick an, mit dem ein Breitbandzugang übers Handynetz mit bis zu 7,2 Mbit möglich wird.


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Europäischer Gerichtshof: Italiens Fernsehsystem verstösst gegen EU-Recht

Das Radio- und Fernsehsystem in Italien verstösst gegen EU-Recht.

Wie der Europäische Gerichtshof am Donnerstag erklärte, bevorzuge das von Mediaset und der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt RAI dominierte System die etablierten Sender.

Geklagt hatte der Medienkonzern Europa 7. Dieser hatte 1999 zwar eine Sendelizenz, aber keine Sendefrequenzen zugesprochen bekommen.

Ein Sprecher der EU-Kommission begrüsste das Urteil.


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Arcor will mit Alice zusammenarbeiten

Arcor, Nummer zwei im deutschen Festnetz-Geschäft, will Gerüchten zufolge in ganz Deutschland dem Konkurrenten Hansenet Leitungen zur Verfügung stellen.

Leidtragende bei dem Geschäft wäre die Deutsche Telekom aber auch Telefonica, die bisher für Kunden des Hansenet-Angebotes Alice Internetanschluss Leitungen in von Hansenet noch nicht erschlossenen Gebieten zur Verfügung gestellt haben.

Hansenet gehört Telecom Italia und Arcor mehrheitlich dem Vodafone-Konzern. Die beiden Konzerne bekämpfen sich z.T. auf anderen Märkten wie Italien, wo Vodafone erst kürzlich einen Konkurrenten von Telecom Italia, den italienischen Ableger von Tele2, übernommen hat.


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Italien: Wimax-Entscheidung am 30. Januar

Das italienische Telekommunikationsministerium hat 29 Anfragen für Lizenzen auf dem italienischen Wimax-Band erhalten.

Darunter auch solche von nationalen Schwergewichten wie Telecom Italia (Alice), Wind (Infostrada) und Fastweb.

Die Entscheidung darüber, wer den Zuschlag erhält, soll am 30. Januar fallen.


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Internetnutzung in Europa: Italien auf 18. Platz

Eine Umfrage des statistischen Amtes in Italien unter 19'000 Familien hat gezeigt, dass das Fernsehen in Italien weiterhin des beliebteste Medium darstellt.

Nur 43% der Italiener zwischen 16 und 64 Jahren sind bisher regelmässig online, womit Italien in Europa bei den hinteren Rängen liegt (hinter Litauen und vor Portugal und Polen).

In reichen Familien wird das Internet häufiger eingesetzt und im Norden häufiger als im Süden.

Bericht in Agor@ magazine (italienisch)

Preisvergleich der ADSL-Angebote in Italien (deutsch)


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Tiscali auf dem Wege der Besserung

Nach mehreren Verlustjahren schreibt der italienische Internetanbieter Tiscali 2007 offenbar wieder schwarze Zahlen. Der Konkurrent von Telecom Italia, Fastweb und Wind will gemäss Firmenchef Tommaso Pompei im Jahr 2008 zum Angriff blasen und durch Zukäufe, z.B. in Grossbritannien, wieder wachsen.


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Italien: Bitstream Access ab Februar

Ab Februar können alternative Anbieter das Netz von Telecom Italia im Bitstream-Access verwenden, um eigene Produkte anzubieten.

Die Vereinigung der italienischen Internet-Anbieter (Aiip) bemängelt aber die Preise, die sich "nicht an den Kosten von Telecom Italia orientieren". Durch die überhöhten Preise wolle Telecom Italia die Auflagen erfüllen aber gleichzeitig die Mitbewerber auf Distanz halten. Aiip fordert deshalb von der Regulierungsbehörde Agcom eine Festlegung von marktgerechten Preisen.


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